Un momento…

Un momento…

oder

das „Momentum„, der programmierte Zufall?

Daran ist nur das Momentum schuld!!

Jedes Jahr gibt es mehr oder weniger sinnvolle Neuerungen zur jeweils aktuellen Fifa- Version, zu Fifa 12 waren dies die gut gelungene „Impact- Engine“ und das fast schon revolutionäre „Tactical Defending“.

Der interessierte Fifa- Spieler recherchiert im Netz, was bei der neuesten Fifa- Version hinzugefügt wird, ob EA etwas preisgibt von den großen Geheimnissen in der Entwicklung der – für uns zweifellos – besten Sportspielserie der Gamingwelt.
Fast in gleichem Maße suchen die meisten auch nach Hinweisen, dass lästige Fehler, die sich von Version zu Version durchziehen, endlich beseitigt werden. Als Beispiel sei da der gefährliche hohe Steilpass gedacht, der durch eine „unglückliche“ Brustablage des Verteidigers zur tödlichen Vorlage für den Stürmer wird. Gut, in diesem Fall kann man noch streiten, in wie weit auch diese Situationen verhindert, beseitigt, entschärft werden können, doch es wird wenige Zocker geben, die ob dieses Umstandes nicht schon mindestens einmal sehr emotional reagiert haben.

Eindeutiger wird es schon beim Stürmer / den Stürmern, der / die wie wundgelegen in der gegnerischen Hälfte im Abseits vergammeln. Situationen, in denen man den Ball aus dem eigenen Strafraum klären möchte, aber zeitgleich weiß, dass man nicht zum Stürmer spielen darf, weil dann der Ball sowieso gleich wieder weg ist. Sicher hat der findige Fifaexperte auch hier das passende Gegenmittel parat, aber es spricht wohl nichts dagegen die KI entsprechend anzupassen, dass sich die Stürmer zumindest auf Höhe der Mittelline aufhalten, statt sich selbst aus dem Spiel zu nehmen.

Diese beiden Beispiele zeigen greifbare Ansätze, sinnvolle Neuerungen und solche Situationen und Sachverhalte, die Chancen und Möglichkeiten anbieten Veränderungen zu schaffen. Sie sind Teil der konkreten Spielgestaltung, des Gameplays, der Umsetzung von künstlicher Intelligenz der Mitspieler auf dem gepixelten Rasengrün. Diese Facetten des Spiels lassen sich beschreiben, in feste Worte fassen und anpreisen.

Was man von folgendem Phänomen nicht behaupten kann: Das Momentum

Aber was ist das Momentum oder ist es überhaupt?
Fragt man den Duden, so erhält man für „Momentum“ folgende Information:

Momentum, das
Wortart: Substantiv, Neutrum
Bedeutung: [Richtiger, geeigneter] Augenblick, Zeitpunkt
Herkunft: lateinisch
Gebrauch: bildungssprachlich

Die Häufigkeit der Verwendung dieses Wortes wird bei Duden mit 2 von 5 angegeben. Man kann also davon ausgehen, dass wir Fifaspieler diesen Begriff überproportional gebrauchen. In der Physik wiederum wird das „Momentum“ mit den Begriffen „Moment“, „Impuls“, „Schwung“ und / oder „Triebkraft“ wiedergegeben.
Da unser beliebtes Sportspiel bekanntlich in Kanada entwickelt wird, ziehen wir noch die Verwendung des Begriffs „Momentum“ in der Sprache des (nord-)amerikanischen Sports hinzu. Hier steht unser Streitbegriff für eine „gelungene Aktion, die den Glauben an die eigene Stärke wachsen lässt“.

Am besten lässt sich unser Wissen um den Begriff „Momentum“ in folgender Art zusammenfassen:

++
In der wissenschaftlichen Betrachtung ist das MOMENTUM klar definiert. Die Physik gibt folgende Begriffsumschreibung: MOMENTUM steht für Antriebskraft, Drehmoment oder treibende Kraft. Die Psychologie beschreibt das MOMENTUM als kleinste wahrnehmbare Zeiteinheit – beim Menschen beträgt diese übrigens ca. 1/18 Sekunde.

Jeder Sportler kennt hingegen die emotionale Interpretation des Ausdrucks MOMENTUM: ein langer Pass, der den Mitspieler findet. Ein gewonnener Zweikampf. Ein erfolgreich beendeter Ballwechsel oder eine gelungene Aktion, die Gegner und/oder Kampfrichter beeindruckt. Von diesem Augenblick an – der übrigens oft kaum wahrnehmbar ist – ist man von der eigenen Stärke überzeugt, man glaubt an sich und alles scheint danach wie von selbst zu gelingen.

Diese Situation im sportlichen Wettbewerb umschreibt der Sportler mit dem MOMENTUM.

[Von der Startseite des Internetauftritts der Marketingfirma „Momentum Sports“]
++

So wie der Begriff „Momentum“ selbst für die eine gelungene Aktion steht, die den Glauben wachsen lässt, so wird auch das Phänomen „Momentum“ in EAs Sportspielserie Fifa von den Anhängern mehr und mehr zur Glaubensfrage.

Die einen sind vollkommen davon überzeugt, dass dieses „Momentum“ als eine Art programmierte Geißel im Spiel existieren muss und dabei scheinbar willkürlich die eigene Mannschaft benachteiligt oder die gegnerische Mannschaft bevorzugt.
Die anderen wiederum tun diese Behauptung fast überheblich lächelnd als Ausrede ab, mit der sich frustrierte Zocker ihre eigenen schwachen Leistungen schönreden wollen.

Bei all der Differenz zwischen beiden Lagern muss man vor allem den „Momentum- Leugner“ dahingehend Recht geben, dass die Kritik an und das Schimpfen über „Drecksfifa“, „Drecksmomentum“, „Scheiß EA“ vor allem dann aufkommt, wenn man verliert. Nur wenige Spieler erwähnen, dass das Momentum, von dem sie so überzeugt sind, auch dazu führt, dass sie Spiele gewinnen. Was ja eigentlich eine logische Konsequenz dieser Überzeugung sein müsste. In dem Sinn: Wenn ich gewinne, dann ist es meine eigene Stärke, wenn ich aber verliere, dann hat das „Momentum“ schuld.

Versuchen wir bei der Suche nach der Wahrheit bei den Fakten zu bleiben. Ein Versuch, der sich allerdings als sehr schwierig erweisen wird, da über den Begriff „Momentum“ im Zusammenhang mit der Fifaserie im Netz nur in einschlägigen Foren diskutiert wird, es gibt so gut wie keine offiziellen Statements vom Hersteller hierzu.
Allerdings kann man bei einer differenzierten Suche nach des Rätsels Lösung auf folgenden Artikel stoßen: Eine Beschreibung des Fifa- Ablegers WM 2010 für die Nintendo Wii:

Das Momentum existiert(e) wirklich!!

Ist die Momentumsanzeige grün, so treffen Schüsse eher das Ziel, zweite Bälle nach Zweikämpfen, Pfosten- und Lattentreffern, Abprallern usw. landen beim eigenen Spieler, Pässe kommen genauer, in Zweikämpfen trifft man eher den Ball.

Zerlegt man das Spiel in das, was es nun mal ist, so stellt man fest, dass alles nur aus abertausenden Rechenoperationen besteht. In jeder Zehntelsekunden, in der wir das Spiel genießen, laufen unfassbar große Datenmengen durch die Recheneinheiten unserer Konsole, damit wir vor dem Bildschirm sitzend nicht nur ein schönes Bild, sondern auch ein in sich stimmiges Spiel genießen können. Größen und Umstände wie verspringende Bälle, Abpraller, Zweikämpfe müssen in Echtzeit berechnet werden. Mit jeder Verbesserung der Grafik und des Gameplays wird der Rechenaufwand nur noch größer.

Das oben dargestellte Momentum führt wohl dazu, dass die Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Ereignisse entsprechend höher oder niedriger sind. So soll wohl versucht werden den Zufall in bestimmte Bahnen zu lenken.

Trifft der Ball die Unterkante der Latte zwei Zentimeter tiefer, so geht der Ball rein. Ist der Verteidiger nicht die Zehntelsekunde zu spät, so trifft er den Ball statt das Bein des Stürmers. Ein Distanzschuss streift den Rücken des eigenen Verteidigers und landet so unhaltbar abgefälscht im Tor.

Auf der Suche nach dem größten Maß an Realismus muss auch ein Sportspiel diese wichtige Größe berücksichtigen. Den Zufall als Spaßfaktor. Mal für den einen, mal für den anderen. Aber was hätte EA davon, wenn sie den Zufall derart programmieren, dass er sich mal auf die Seite des einen schlägt, mal auf die Seite des anderen? Nichts. Vielleicht ist der programmierte Zufall nur Zufall? Und was passiert, wenn beide ein „gutes“ oder beide ein „schlechtes“ Momentum haben?

Und sollte es das „Momentum“ tatsächlich geben, so müsste man doch nur ein paar gelungene Pässe spielen. Man müsste doch praktisch einfach nur mal ein Tor schießen – die gelungene Aktion schlechthin – und schon hätte man Aufwind…
Und warum schieß ich trotzdem noch vorbei, obwohl ich grad ein Fallrückziehertor gemacht hab?

Aus eigener Erfahrung kenn ich aber sehr gut die Situationen, in denen man im Spiel einfach aus der Haut fahren könnte. Wenn man nach den ersten zehn Ballkontakten am liebsten das Spiel abbrechen würde, weil man merkt, dass das alles nichts bringt. Die Spieler sind langsam, man kommt nicht in die Zweikämpfe, jeder zweite Ball landet beim Gegner, alles ist zäh und statisch, die Spieler bewegen sich nicht und beim Gegenüber flutscht alles flüssig und wie von selbst.

Aber ob das das „Momentum“ ist?

Oder trifft einfach die oben genannte Beschreibung des Begriffs „Momentum“ ins Schwarze? Wer gute Aktionen hat,  der gewinnt den Glauben an sich, der spielt befreit auf, da werden Dinge probiert, an die man sonst nicht denkt. Und es klappt dann auch noch.
Und sollte es so sein, so ist der umgekehrte Fall doch auch möglich. Spielt man drei Fehlpässe, kommen die Bälle nicht an oder kassiert man das frühe Gegentor, so gibt man sich dem schlechten Lauf hin, lässt den Kopf hängen und schreibt sich ab. Ohne „technische Unterstützung“.

Ein abschließendes Fazit scheint kaum möglich. Weder lässt sich das „Momentum“ als programmierte, von EA gewollte Größe beweisen, noch widerlegen. Und keiner, der noch so überzeugt davon ist, kann in diesem Punkt den Anspruch haben es „hundertprozentig zu wissen“. Wie auch immer, vielleicht ist auch dieser Fakt ein Teil des virtuellen Fußballs.
Wenn es schon keine Fehlentscheidungen der Schiris in Fifa gibt, so gibt es zumindest das Phänomen „Momentum“, das uns genug Diskussionsstoff bietet.

Eines wissen wir jetzt aber schon mal sicher:
Dass es das Momentum gibt.

Aber nicht, ob es von EA kommt 😉

In der Kommentarfunktion habt Ihr die Möglichkeit noch weiter darüber zu diskutieren.

Quellen:
www.duden.de


www.wikipedia.de


www.momentum-sports.de


www.nintendowiix.net/review.php?revid=365&titel=fifa-weltmeisterschaft-s%FCdafrika-2010

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11 Antworten zu Un momento…

  1. RobDiao schreibt:

    Erstmal ein sehr sehr guter, neutraler und seriöser Artikel.
    Ja okay ich hab in letzter Zeit oft verloren (Blick auf Fulham), das liegt aber daran, dass Fulham nicht meiner Spielart entspricht und ich selbst in Eng3 damit Probleme hätte. Jedoch glaube ich kann es nicht sein, dass jeder Ball zu dem Gegner springt, die Spieler sich selber umrennen und so Räume öffnen für die Gegner, man vor einem leeren Tor steht und nur noch ein IV steht auf der Line und ich den Stick nach rechts drücke und er schießt nach links zum IV oder man steht vor dem leeren Tor und man trifft die Unterlatte. Klar geb ich dir da Recht, iwann ist es auch einfach ein schlechter Lauf(siehe Mirza in Russland ;P), iwann redet man sich das ein, dass die Fifa-Entwickler das Spiel komplett gegen einen programmiert haben und so entstehen auch schlechte Leistungen.
    Vor dem Wechsel nach England war ich in Russland Tabellenführer und habe es eig fast immer so erlebt, dass wenn ich 1:0 geführt habe bekam meine Mannschaft das flattern und die Stürmer laufen nicht mehr, der Abpraller landet immer beim Gegner und immer in der Nachspielzeit bekommt man einen Gegentreffer. Diese Situation erlebe ich auch oft in MGM Season. Es gibt auch wirklich Spiele da klappt einfach alles, da kann ich einen Okocha über die IVs machen und mit der Hacke im Anschluss den Ball versenken und der Gegner bekommt nichts auf die Reihe. Mir kann da keiner Erzählen, dass das nur fehlender Skill ist, wenn ein Angreifer 5 Meter vor dem Tor steht und das Ding nicht versenkt. Schon wie du es sagtest gab es ab der Version 2008 die FORM anzeige, z.B:. wenn du hinten lagst, dann war die Form auf null und es hat die Spieler beeinträchtigt. Es hat sich und es wird sich weiterentwickeln. Wie ich finde zerstört es oft den Spielspaß und viele verabschieden sich von dem Spiel (siehe Hakan ;)). Mein Fazit: MOMENTUM lebt! Wenn nicht, dann hör ich mit Fifa auf!

    😉

  2. nukular2k schreibt:

    Schöner Artikel, sehr gelungenes Fazit. Nur ein Hinweis: Bei „uno momento“ kräuseln sich meiner ehemaligen Italienisch-Lehrerin gerade die Fußnägel, übersetzt heißt das nämlich „eins Moment“. Richtig wäre „un momento“. *duckundweg*

  3. Flow81 schreibt:

    Oje…
    Gut, dass es die Edit gibt. Danke für den Hinweis

  4. mirza schreibt:

    Leute, das Momentum gibt es zu 100% Wie Flow auch sagt, mal zu gunsten mal andersrum. Ich bin 3 Jahre bei der Ps3-Fifaliga, so eine Saison ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen. ich habe in der Hinrunde eine ordentliche Leistung abgerufen. Hatte 2 Niederlagen und 1 Remi. Was danach folgte ist mir bis jetzt nicht zu erklären. Es fing mit dem Spiel Zenit vs Dynamo an. Die Pässe kamen an, der Spielfluss war sehr gut. Aber Kuranyi und Voronin vergaben die 1000% reihenweise. Plötzlich und aufeinmal führte mein Gegner mit 2:0 Ich war geschockt. es hieß sehr offensiv und 4-3-3 zum Glück konnte ich noch auf ein 2:2 kommen. Im weiteren Verlauf lief alles noch kurioser. 3:1 Führung gegen Amkar, danach sage und schreibe 4 mehr als tot sichere Chancen die nicht reingehen. Was passiert ??? Gegner schießt 4 Tore, und gewinnt mit 5:3.
    Gegen die beiden Krasnodar Teams, wurden auch 2 Tore Vorsprung sinnlos und unvorstellbar vergeben. Zahlreiche sehr gute Chancen wurden nicht reingemacht. Und mir kann KEINER erzählen das es reine Kopfsache ist. Oder das es nicht läuft. Gestern, gegen Anzhi. Es stehen 9 mann in meinen Sechzenner vor Et`o der stolpert und stolpert und solpert und stolpert sich ins Tor. Im gegenzug läuft Voronin allein auf den Keeper zu, und trifft Innenpfosten. Danach kam nicht ein einziger Pass bei mir an. Die mannschaft war total lahm. Obwohl ich sehr offensiv aufgestellt hatte danach, waren alle Spieler immer in meiner Hälfte, so das kein Konter mehr Möglich war. Habe teilweise oft meine Beherrschung verloren, und hier nochmal ein SORRY an meine Gegner. Aber wenn man reihenweise alles verliert, auch alle Friendlys, dann ist man völlig down. Und ich betone es nochmnal. Obwohl ich soviele Niederlagen einstecken musste, bin ich in kein einziges Game reingegangen mit dem Gedanken, ach du wirst eh verlieren, ich wollte immer und immer wieder eine Wende schaffen, die mir nicht möglich war, vor der mir ein Riegel vorgeschoben wurde. Als ich in meine Statistiken ein Blick hineinwarf traf mich ein Schock. 12 mal rot 2 mal grau und ein grün. Naja, ich muss erstmal Kraft im Urlaub tanken, auch wegen meinen Vorbereitungen auf die Abschlussprüfung, aber auch von dem Negativstress durch FIFA. Hoffe alles wird wieder gut.
    Flow, vielen Dank für den Bericht hier, klasse !

  5. Hanlar10 schreibt:

    ich glaube nicht das es sowas gibt, das spielt sich doch nur im kopf statt, wenn jemand einen lauf hat is das normal,….

    siehe hakan der hatte mal geschrieben das er aus 35 spielen 30 gewonnen hat, ganz normal, wen dan spiele verloren werden is das wetter der controller der spieler der schiri oder eben das „momentum“ schuld 🙂

    ich hab die ehrfahrung gemacht das wenn ich verloren habe und mal 2wochen nix gemacht habe, ich wieder entspannter gespielt hab und mich gegen tore nicht so geärgert haben 🙂

    • Flow81 schreibt:

      Das find ich aber extrem…
      Die einen sind felsenfest überzeugt, dass es ein Momentum geben muss, die anderen wiederum davon, dass es sowas sicher nicht gibt.
      EA selbst sagt ja immer wieder, dass das öminöse Momentum nie programmiert wurde. Warum auch? Wieso etwas absichtlich programmieren, das man nicht als Feature anpreisen kann? Das Programmieren kostet ja auch Geld. Und bringt so gesehen nichts Positives, sondern nur Ärger.
      Was allerdings vorstellbar ist, das wäre eine Art „Disbalance“ im Spiel. Ungewollt von EA, aber vorhanden. Sprich – der programmierte Zufall „hilft“ mal mehr dem einen, mal mehr dem anderen.
      Wenn ich mir allerdings sehr starke und konstante Spieler anschau wie grazert, stefansvg, crazy-ger, usw. dann frag ich mich, ob die nie diese Schwächephase haben.
      Wenn die immer auf konstant hohem Niveau spielen, dann spricht das nicht fürs Momentum.
      Eher gegen die „schwächeren“ Spieler, für die das Momentum eine Art Ausrede ist.
      Oder vielleicht sind die „Pros“ einfach nur so schlau, dass sie in Schwächephasen – wodurch auch immer – keine Pflichtspiele machen…

      Nicht genaues weiß man nicht 😉

  6. Matthias schreibt:

    Erstmal schöner Artikel der rethorisch anspruchsvoll geschrieben wurde.
    Ich persönlich glaubeschon das EA eine Art von Moralbarometer in das Spiel eingebaut hat. Anderst kann ich mir folgende Situation nicht erklären:
    Ich spiele nach ein paar Wochen mal wieder die MGM Saison. Ich bin in Liga 2 und steige ungeschlagen auf, da denke ich mir das läuft ja gut und spiele weiter. Naja das ende vom Lied war das ich mit zwei Punkten gleich wieder abgestiegen bin. Soweit hätte ich mir das ja noch eingehen lassen, ich habe zwar schon einige Saisons in Liga 1 absolviert aber es kann ja immer sein das man auf durchweg starke Gegner trifft. Das rätselhaft war nur das ich ind den ca.6 Spielen 16 mal (ich hab nach dem ersten Spiel mit 4mal Alu angefangen mit zuzählen) an die Latte oder den Pfosten getroffen habe und in allen Spielen durchweg die deutlich bessere Statistik hatte, auch das ich 4 Tore in der 90+ min bekommen hab hat mich stark irritiert. Ich dachte mir „ok vielleicht hast du einen schlechten Tag“ und wollte das in UT einfach mal testen. Ich spielte dann dreimal einen UT-Pokal und hab ihn dreimal gewonnen, wobei ich die absolut unmöglichsten Tore erziehlte.

  7. Flow81 schreibt:

    Danke erstmal, Matthias!

    Was mich persönlich halt schon zum überlegen gebracht hat war, als ich in einer Saison MGM Ligameister wurde und in den darauf folgenden abgestiegen bin.
    Ok, alles möglich, aber wenn ich mir denk „Man, ich verlern doch das zocken nicht innerhalb von zwei Tagen“…, dann is es doch irgendwo klar, dass man auch andere „Erklärungen“ sucht, warum, wieso, weshalb das so passiert ist. Und das „Momentum“ steht eigentlich für „das Übel“ schlechthin in Fifa.

  8. mirza schreibt:

    Das Problem ist, wir die schwacheren Spieler, wir kennen meist eine oder zwei Varianten um zu spielen. Ich glaube spieler wie grazert und stefansvg sind extrem variabel. das hat mir selbdst grazert mal gesagt. er versucht immer so zu spielen das der gegner sich nicht auf ihn einstellen kann. mal durch die mitte, mal uber aussen, mal eher zuruckhaltend oder mal voll auf angriff, ich denke, wenn man wirklich extrem stark ist, schafft man trotz nem momentum einen erfolg. also ich denke es wird einem erschwert ein spiel zu gewinnen, aber ist nicht unmoglich.

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